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Mokka – Lucky Charm von Krügers Hundebande

Mokka, unsere süße blacktri Mini-Aussie-Hündin aus Martinas Zucht „von Krügers Hundebande“ wurde am 22. Januar 2018 geboren.

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Einige Zeit, bevor sie dann mit 8 Wochen bei uns einziehen durfte, hatte ich mir schon Gedanken gemacht, wie ich hier alles managen wollte, damit jeder zu seinem Recht kommt und z. B. unser ältester Hund Asko nicht vom quirligen Welpen genervt wird. Leider sollte es ganz anders kommen. Eine Woche, bevor wir Mokka abholten, mussten wir unseren Asko erlösen. Das tat nun besonders weh, auch wenn er ein schönes, erfülltes Hundeleben hatte und stolze 15 Jahre und 2 Monate alt werden durfte.

Nun ja … eine Woche später zog dann der kleine, 2200 g leichte Wirbelwind hier ein: klein, wuschelig und zuckersüß, aber auch selbstbewusst und etwas frech!

Lexi begegnete Mokka neutral und Blue quietschte mit Oberkörpertiefstellung und wollte die Kleine unbedingt begrüßen.

Unser Tiger dagegen war erst einmal geschockt! Wie konnte man ihm so ein „kleines Teil“ vorsetzen! Wollte es ihn etwa seiner Position als Nesthäkchen berauben? Er zeigte Mokka gleich beim ersten Zusammentreffen sehr deutlich, was er von ihr hielt – nämlich rein gar nichts!

Doch wir gaben ihm die Zeit, die er brauchte und verschafften ihm den nötigen Abstand zum Welpi … und wenige Tage später war dieses Thema plötzlich kein Thema mehr. Tiger schaute Mokka nicht mehr so giftig an, sodass wir einen Versuch starteten und die beiden im Garten zusammen ließen. Und siehe da, das Tigerchen hopste ganz behutsam vor Mokka her und fing ein erstes, dem Welpen angepasstes Laufspiel an. Mokka stieg freudig darauf ein und tobte mit dem neu gewonnenen Kumpel schon recht ausgelassen herum! Wir waren darüber natürlich sehr erleichtert und erfreuten uns am gemeinsamen Tun der beiden.

In den darauf folgenden Wochen machten wir immer wieder verschiedene kleine Ausflüge in die Stadt oder z. B. zu Fressnapf, Sparkasse oder Baumarkt, zu Pferden und Kühen, Mokka sah gackernde Hühner und kleine wuselige Kindergrippenkinder, auch Menschen mit den verschiedensten Behinderungen. Auf etlichen Agility-Turnieren ließ sich Klein-Mokka von ganz vielen Hundesportlern durchknuddeln und ertrug den Turniertrubel mit aufgedrehten Hunden und Gebell und Hektik souverän.

Jetzt ist Mokka 4 Monate alt und ihr Selbstbewusstsein hat noch immer keinen Knacks bekommen (zum Glück!!!)  So eckt der Dreikäsehoch auch öfter mal mit etwas dreistem Verhalten an und steckt ein paar Rüffel von unserer Blue (relativ locker) weg. Mit Tiger sind die Spiele und Kämpfchen natürlich wilder geworden. So manches Mal treibt es Mokka recht bunt und bringt Tiger dazu die Fluchtmöglichkeiten auf erhöhte Sitzgelegenheiten zu nutzen  – auf die Mokka NOCH nicht kommt.

Von Beißhemmung hatte die kleine Maus bis zu ihrem Einzug hier bei uns wohl auch noch nichts gehört – doch daran haben wir schon gut gearbeitet und kleine Kratzer von ihren Milchzähnchen gibt es kaum noch.

Unseren Blick direkt in ihre Augen hat Zwergnase meist mit einem plötzlichen Sprung in unser Gesicht quittiert. Autsch … das tat nicht immer gut! Aber auch dieses Problem ist schon auf „Problemchengröße“ geschrumpft 🙂

Auch weiß Mokka immer mehr, was hier im Haus gewünscht ist und was man lieber lassen sollte. Sie fand es anfangs schon unmöglich, dass sie die Fernsehzeitung nicht lesen durfte, wir aber schon! Oder dass wir etwas Wohlriechendes verspeisen, sie in dem Moment aber nichts bekommt oder dass ich den Besen schwinge, sie aber nicht „mitkehren darf“.

Immer wieder wundere ich mich, wie einfach vieles doch mit unseren erwachsenen Hunden funktioniert. Ich schwinge zum Beispiel ein lustiges buntes Fleecetau und freue mich, wenn Mokka gleich drauflos springt, heineinbeißt und zergelt. Das nächste Mal möchte ich aber nicht, dass sie drauflos springt, hineinbeißt und zergelt, da es sich in dem Fall um den Handfeger handelt, den ich schwinge und eben nicht um ein Welpenspielzeug!  Hhhmmm… woher soll die Kleine wissen, wann sie was darf? Klar, ich muss es ihr beibringen. Aber genau das ist das Schöne, ist der Reiz und das Spannende  an der „Arbeit“ mit einem Welpen!!!

Ich freue mich jedenfalls riesig auf die kommenden Wochen und Monate und hoffe in der Erziehung und Ausbildung nicht zuuuuu viele Fehler zu machen, denn unser kleiner Wirbelwind Mokka lernt seeeehr schnell – auch die unerwünschten Sachen  🙂

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Tiger’s Agility-Turnierstart

Tiger hatte am 3. Oktober 2017 in Hofstetten seinen ersten Agility-Turnierstart. Der Tag begann mit Regen, der aber im Laufe der Stunden dann zum Glück nachließ. Unser „Junger Wilder“ war zum Glück schon eingemessen, sodass wir die Aufregung an dem Tag nicht auch noch hatten. Trotz Richterin im weiten Regenumhang, fremder Umgebung, Menschen, vieler Hunde usw wedelte Tigers „Puschelschwanz“ fröhlich erhoben zum Start. Der Parcours war einer A1 angemessen und Tiger düste flott und sicher über die Hindernisse und durch die Tunnel. Mit einer schnellen Zeit und 0 Fehlern ergatterte Tiger seine erste Quali für die A2 und auch noch den ersten Platz an diesem Tag in der A1. Wow, was für einen tollen Start in seiner Agi-„Karriere“ hatte Tiger damit hingelegt!!!

Tiger’s zweiter Agility-Turnierstart fand am 5.11.2017 (1. FAST-Turnier dieser Wintersaison) in der Reithalle in Poxdorf statt. Auch hier zeigte sich Tiger von der Reithalle, den Menschen und Hunden auf engem Raum unbeeindruckt. Im A-Lauf ließ er sich total schön führen, war flott und sicher … sprang aber leider etwas zu früh von der Wippe ab. Trotzdem landete er mit dieser Leistung noch auf dem 1. Platz (von 9 Startern) Im Jumping lief es wieder total rund. Der Parcours war ein wirklich schöner, runder J1-Parcours (Danke an LR Martin Sutter) Wir düsten durchs Ziel und der Sprecher sagte schon: „ein Nullfehlerlauf …“, als ich mich  noch mal umdrehte und bemerkte, dass leider noch die Zielhürde gefallen war. Das ist immer ein wenig ärgerlich, aber änderte gar nichts an Tigers toller Leistung!!! Sicherlich war einfach der sehr weiche Reithallenboden noch ungewohnt für ihn. Außerdem war er mit 4,91 m/s auch wirklich richtig flott unterwegs. Belohnt wurde diese tolle Leistung mit einem 3. Platz (von 9 J1-Midi-Startern). Das hat das Tigerchen echt toll gemacht und wir sind richtig stolz auf ihn!!!20171106_123231

14./15.10.2017: Ein wunderschönes UK-Obedience-WE …

… liegt nun leider schon wieder hinter uns. Am Samstag früh hieß es beizeiten im Dunkeln losfahren, um pünktlich in Schwaig in der Stockschützenhalle anzukommen. Dort fand an diesem 14. Oktober 2017 ein Wettkampf im Engl. Obedience unter Richterin Susanne Jaffa aus England statt  –  außerdem haben auch Susi Huber und Bettina Neuss gerichtet.

Eigentlich sieht man auf den doch noch recht wenigen Wettkämpfen in dieser Sportart  meist die selben Gesichter. Ich empfand das an diesem Tag als sehr angenehm, denn ein freundliches Lächeln, ein paar nette Worte und eine gewisse Vertrautheit nehmen auch ein wenig von der Aufregung vor den eigenen Starts. So lief der ganze Tag auch sehr harmonisch ab.

Blue und Tiger „mussten“ beide in Beginners starten; außerdem war Tiger in Novice und Blue noch in A gemeldet.

Los ging es mit Novice. Tiger, mein kleines Energiebündel, machte seine Sache richtig gut. Retrieve und Apport waren Klasse und mit engem Vorsitz. Auch fühlte sich die Fußarbeit mit Tiger prima an (naja, die Winkel und Wendungen hätten wohl noch etwas enger sein können) Da Frauchen dem Steward vor Aufregung nicht gut zuhörte und leider anhielt, statt eine Wendung zu laufen, gab es nochmals Abzug. Trotzdem schaffte es das fleißige Tigerchen noch auf den 4. Platz (ich glaube es waren 17 Teams gestartet) Also können wir darauf schon mal richtig stolz sein.

Tiger Sitzübung Schwaig UK Obed

Als nächste durfte Blue zeigen, was sie kann. Nachdem sie am Vortag im Training leider (mal wieder) Frauchens Fuß auf dem Pfötchen hatte, wich sie im Wettkampf in den Wendungen ziemlich aus. Scent dagegen war mit einem Mini-Schnüffel-Abstecher neben den Tüchern dann doch noch gut ausgegangen – sie brachte das richtige Tuch und Frauchen war stolz, wie Oskar.

Scent Blue UK Obed. Schwaig 2Scent Blue UK Obed Schwaig 3

Hätten wir nicht auf die Stays verzichtet und hätte Blue diese geschafft, wäre laut Aushang sogar der 3. Platz möglich gewesen. Das zeigt, dass Blue eigentlich doch schon „reif“ ist für Klasse A.

Heelwork Blue UK Obed. Schwaig 2GS Blue UK Obed Schwaig

In Beginners waren dann beide Minis (Tiger und Mama Blue) toll und wir durften bei der Siegerehrung stolz die Kärtchen für Platz 1 (Tiger) und Platz 2 (Mama Blue) in Empfang nehmen.

Siegerehrung UK Obed Schwaig

Nachdem wir nun die Beginners-Klasse 2 x gewonnen haben  (eigentlich sogar 3 x, jedoch war ein Wettkampf eine Limitshow ohne Aufstiegsmöglichkeit), haben wir uns nun aus Beginners raus qualifiziert und dürfen aber jetzt immer ab Novice aufwärst starten.

Am Sonntag düsten wir dann wieder beizeiten los, um an dem Individualseminar mit Susanne Jaffa teilzunehmen. Dieses fand in einer Rundbogen-Tennis-Halle auf Kunstrasen statt. Diese unbekannte Umgebung war aber überhaupt kein Problem für die Hunde.

Unser Thema mit Susanne Jaffa am Vormittage war ein Problem bzw. ein Fehler, der sich vor allem mit Tiger in der „Plumb line“ zeigte. Hier brachte uns Susanne auf eine gute Idee dies zu trainieren. Am Nachmittag stand dann Ringtraining auf dem Programm – das nicht die Minis nötig hatten, sondern Frauchen – nämlich um ihre Aufregung besser in den Griff zu bekommen. Wie meinte Susanne so schön: „Gegen Aufregung beim Stewarden hilft viel Stewarden“. Tja … klar, so ist das 😉

Auch dieser zweite Tag des Wochenendes ganz im Zeichen des UK-Obedience ging leider viel zu schnell zu Ende. Doch voll mit vielen Erfahrungen und neuen Trainingsideen fuhren wir müde, aber auch sehr zufrieden, nach Hause.

Vielen Dank, liebe Susi Huber, dass du dieses tolle WE organisiert hast, ein dickes Danke auch an Domi fürs Übersetzen am Sonntag

…. uuuuund ein großes Dankeschön an Stefanie Schikotanz, die an diesem Wochenende ganz tolle Fotos gemacht und erlaubt hat, dass ich die von den Minis hier zeigen darf.

UK-Obedience – Seminar und Limit Show

Am 26. und 27.05.2017 nahmen wir zusammen mit Helga & Merlin an einem 2-tägigen Obedience-Seminar teil. Geniale Bedingungen (Sommer-Wetter, schön gelegener Übungsplatz, super Verpflegung durch den Schäferhundeverein OG Freising), die bereits bekannten und total netten + kompetenten Seminarleiterinnen aus Holland (dabei waren Angela, Monique, Ivonne und Peter) sowie viele “alte” und neue hundeverrückte Gleichgesinnte machten die Tage zu einem tollen Erlebnis. Und natürlich haben wir auch wieder eine Menge an Tipps und Ideen für unser weiteres Heelwork-Training im Besonderen und fürs Obedience-Training im Allgemeinen mitnehmen können.

Am Sonntag (28.05.2017)  fand dann beim Hundeverein CaniFit Freising eine Limit Show im Engl. Obedience statt. Die verschiedenen Klassen haben Ivonne und Peter gerichtet.
Bei Sonne satt (30 Grad!!!) war Lexi einfach nur platt, sodass aus ihrem Start eine Trainingsrunde mit Spielzeugmotivation wurde. Doch auch das Spieli konnte sie bei der Hitze nicht aus der Reserve locken, sodass sie ihren tollen Trab nicht zeigte und nur lust- und kraftlos wirkte. Ist aber nicht schlimm, denn auch ich bin bei Hitze zu (fast) nichts zu gebrauchen  😉
Jungspund Tiger dagegen strotzte vor Tatendrang und lief eine wunderschöne Prüfung in Beginners (nur ein einziges Mal wanderte sein Blick während „Heelwork off lead“ kurz zur Richterin – sonst war er durchweg aufmerksam und mit seiner vollen Aufmerksamkeit bei mir)
Verdient landete das fleißige Tigerchen damit auf dem 1. Platz (und Frauchen strahlte ganz stolz) Als Preis gab es dieses Mal für die Platzierten eine tolle Erinnerung, nämlich ein gerahmtes Foto des jeweiligen Siegerteams.
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UK-Obedience-Wettkampf in Schwaig

Am Sonntag, den 26. März 2017, war die Nacht nicht nur aufgrund der Umstellung von Winter- auf Sommerzeit kurz, sondern auch, weil wir beizeiten los mussten, um pünktlich in Schwaig zu sein. In der Halle der Stockschützen fand dort ein UK-Obediencewettkampf unter der englischen Richterin Katy Girdler statt.

Mit dabei waren als Starter Lexi & Blue sowie Tiger als moralische Unterstützung und zum Üben in Turnierathmosphäre. Durch ein kleines Missgeschick beim Melden hatte ich mit Blue dieses Mal sogar 3 Klassen, nämlich Beginners, Novice und erstmals auch A gemeldet und mit Lexi 2 Klassen, nämlich Beginners und Novice.

Das Starterfeld war in fast allen Klassen ziemlich groß. In Beginners waren es beispielsweise  13 Teilnehmer, in Novice sogar über 25!!!

Dazu kam, dass die Starts sich teilweise überschnitten. Es waren 2 Wettkampfringe aufgebaut, in denen 2 Prüfungen gleichzeitig abliefen und wo man zusehen musste zu jedem eigenen Prüfungsstart auch rechtzeitig anzutreten. Das hieß für mich das Ganze „x2“, denn ich hatte ja beide Hunde jeweils in Beginners und Novice gemeldet und war gefühlt ständig dabei einen Hund ins Auto zu bringen, den anderen mitzunehmen zur Prüfung, dann wieder ins Auto und den anderen warm machen für dessen Prüfung und so weiter. Einige werden sich jetzt fragen, ob das dann noch Spaß macht. Ja, macht es, uns jedenfalls sehr. Man muss überzeugt und infiziert von diesem Sport sein. Natürlich landen auch wir gerne mal auf dem Treppchen, aber übermäßigen Ehrgeiz gibt es bei uns nicht, sondern alles wird über Meute-, Futter- und Beutetrieb aufgebaut, sodass auch meine Hunde ganz viel Freude an unserer Zusammenarbeit haben, was man daran sieht, dass sie gerne bei der Sache sind, sich natürlich auch mal – aber eher wenig ablenken lassen und eine gute Ausstrahlung haben – so empfinde ich das jedenfalls.

Unsere einzelnen Prüfungen liefen sehr unterschiedlich. Viele Übungen klappten total gut, bei einigen erkannte ich Schwächen, die sich schon im Training zeigten, wieder; außerdem haben wir eine neue „Baustelle“ mit heim gebracht 😉 Dazu aber im folgenden mehr.

Blue war genial in der Fußarbeit in Beginners – nichts mehr zu sehen (und zu spüren) vom Tippeln und Hopsen, wie zu Beginn unseres Trainings nach einer doch recht zähen Winterpause. Leider hat Blue aber beim Retrieve erst mal geschnüffelt, anstatt zügig das Apportel aufzunehmen. Ein von mir sofort nachgelegtes „Blue brings“ hätte ich mir wahrscheinlich sparen sollen und damit weniger Punktabzug kassiert. Doch immerhin brachte uns Blue’s insgesamt schöne Arbeit auf einen tollen 4. Platz.

Die englische Richterin Katy Girdler schrieb in ihren Richterbericht folgendes, das mich unheimlich stolz macht:

„4th Steffi and Blue. Mini American Shepherd. Blue is Steffi’s smaller MAS, and their work was excellent. The equal best heelwork mark of the class, it was outstanding, unfortunately the retrieve was costly. Good luck.“

Und noch vor Blue landete sogar Lexi – mit einem 3. Platz!!! Jaaa … Hurra … Lexi war wirklich super! Unser eigentlich größtes  Problem, nämlich der gerade Vorsitz beim Recall und auch beim Retrieve, war dieses Mal nur ein ganz kleines Problem   😉    Zumindest, wenn man bedenkt, dass Lexi jahrelang keinen Vorsitz kannte und diesen erst im Alter von 8 Jahren noch neu erlernt hat, braucht man sich nicht wundern, dass ihr Po beim Vorsitz doch immer wieder Tendenz Richtung Grundstellung neben meinem Bein zeigt *grins*  Und deshalb bin ich absolut zufrieden mit unserem Ergebnis in der Beginnerklasse und freue mich riesig über Lexi’s 3. Platz!!!

In Novice lief es mit Lexi und Blue eigentlich auch gut, sodass wir im vorderen Mittelfeld landeten. Bei der Vorbereitung auf unseren Start hatte ich Blue leider mit meinen „guten Profilsohlen“ aufs Pfötchen getreten, sodass sie in der Fußarbeit, vor allem in den Winkeln und Wendungen, größere Bögen lief und so versuchte mir etwas auszuweichen. Sooo Schade, denn alles andere machte sie toll. Trotzdem können wir uns noch über einen 6. Platz von 27 Startern freuen!!!

Lexi fehlte in Novice ein wenig die Motivation. Ich spürte während der Fußarbeit, dass sie kurz in ihr altes Problem „Passlaufen“ zurück fiel. Zum Glück ist ein Motivieren des Hundes in dieser Klasse noch möglich, sodass ich sie da schnell wieder raus holen konnte. Ein wieder zur Grundstellung tendierendes Hinterteil im Retrieve kostete auch noch Pünktchen. Im Großen und Ganzen zeigte Lexi trotzdem eine schöne Vorführung und landete auf dem 9. oder 10. Platz von 27 Startern (punktgleich mit einem anderen Team – auf ein Stechen wurde verzichtet)

Am Nachmittag war dann Blue’s erster Start in A. Diese Klasse zu melden war wohl recht mutig oder war es gar Übermut??? Ein Trainingslauf wäre vielleicht sinnvoller gewesen, doch wollte ich einfach wissen, wo wir stehen und bestimmte Übungen in Turnierathmospähre testen. Es zeigte sich in der Fußarbeit wieder das selbe Bild, wie schon in Novice – Blue hielt leider einen kleinen Sicherheitsabstand, was seinen Ursprung ja darin hatte, dass ich ihr am Vormittag auf der Pfote stand – also war ihr Ausweichen mehr als verständlich! Dies wieder auszumerzen kam gleich oben auf unsere neue Trainingsliste für die kommenden Wochen. Der Recall während der Fußarbeit klappte hingegen gut. Beim Retrieve zersprang unser Kunststoffapportel beim Aufkommen auf dem Steinboden in 2 Teile. Die Zuschauer konnten sich kaum Halten vor Lachen, denn auch Blue schaute ganz verdutzt dem Apportel nach, das plötzlich „nach 2 verschiedenen Seiten weg sprang“. Wir durften die Übung mit einem geborgten Apportel wiederholen. Auch das fand Blue gar nicht witzig. Sie nahm das fremde Apportel mit „Sheltieduft“ ganz langsam, sichtlich angewidert, mit spitzen Zähnen und brachte es tapfer zu mir. Viele Pünktchen blieben dafür wohl nicht übrig – jedoch hatten wir sehr zur Unterhaltung der Zuschauer beigetragen 🙂  Zu meiner großen Freude brachte Blue bei Scent das richtige Tuch (das Tuch mit meinem Geruch zwischen 5 anderen neutralen Tüchern)!!! Hurra, denn noch vor wenigen Tagen hatte sie sich wahllos auf die 6 ausgelegten Tücher gestürzt und mal das eine, mal das andere aufgenommen … total lustig wedelnd, als ob sie sich sicher war, dass sie genau das tun sollte. Nach einigen Tagen täglichen Tücherwaschens, um den Geruch zu neutralisieren und erneut üben zu können und eben täglichen Trainings, wurde es auf einmal wesentlich besser – und in der Prüfung hat es geklappt!!! (auf die neue Trainingsliste kam nach dem Wettkampf jedoch: Tuch fester halten – sowohl auf dem Weg zum Vorsitz und auch im Vorsitz! Blue hatte es zwar nicht fallen lassen, doch es lag nur eine schmale Kante des Tuches auf ihren unteren Schneidezähnen – sie hielt es also nicht wirklich richtig fest) Die wichtigste Testübung gleich nach Scent war dann noch das 3 Minuten Liegen mit Hundeführer außer Sicht! Ich war sooo gespannt, ob Blue das zwischen den fremden großen Hunden in der fremden Umgebung ohne mich aushalten würde – und jaaa, sie hat es mit Bravour gemeistert!!! Mit diesen doch ganz passablen Leistungen landeten wir bei unserem ersten Start in A auf dem 5. Platz (hahaaaa … 5. Platz von 7 Startern … von denen dann 2 eine Trainingsrunde daraus machten, aber egal …)20170328_181145

Was soll ich sagen? Dafür, dass wir im Englischen Obedience noch keine alten Hasen  sind, dass das erst unser 3. Turnier war, dass Frauchen doch sehr aufgeregt war, dass wir enormen Zeitdruck hatten, da 2 Prüfungen immer gleichzeitig abliefen, dass die Stewardanweisungen auf Englisch waren usw …  freuen wir uns doch sehr über unsere durchweg guten Leistungen und über unseren 3. und 4. Platz in Beginners, den 6. und 9./10. Platz in Novice und den 5. Platz in Klasse A!!!

Und genau deshalb ist auch momentan unsere Trainingsmotivation sehr, sehr hoch  🙂

Nachtrag zu 2016

Mit Wirkung zum 1. August 2014 trat die Änderung des Tierschutzgesetzes in Kraft,  wonach gewerbliche Hundetrainer künftig eine Erlaubnis der zuständigen Behörde (des Veterinäramtes) einholen müssen. Deshalb habe ich im Jahr 2016 sozusagen ein wenig die Schulbank gedrückt, mein Wissen auf einigen Wochenendseminaren aufgefrischt und erweitert und auch sonst so einige Zeit investiert und fleißig gelernt.

Das hat sich auch gelohnt, denn in den Monaten November und Dezember 2016 habe ich die Prüfung zum BLV-Ausbilder bestanden und auch die Sachkunde- und praktische Prüfung für die Erteilung einer „Erlaubnis nach § 11 Ab.1 Nr. 8 f Tierschutzgesetz“ erfolgreich abgelegt.

Ich freue mich, dass die viele Lernerei nun ein Ende hat und ich meine Zeit endlich wieder mehr den Hunden widmen kann!!!

Rückblick 2016

Etwas Spektakuläres gibt es über dieses Jahr 2016 nicht zu berichten. Es war ein eher unscheinbares Jahr im Vergleich zu den vergangenen.

Das Wichtigste: Unserem Asko geht es mit seinen fast 14 Jahren – diesem stolzen Alter entsprechend – noch ganz gut. Er hört zwar so gut, wie nichts mehr, reagiert aber recht zuverlässig auf ein Händeklatschen, wenn man ihn rufen möchte. Seine Augen werden trüber und seine Hinterhand ist deutlich kraftloser und steifer geworden. Trotzdem läuft er gerne noch ein Ründchen mit und ist auch kaum zu bremsen, wenn er ein paar Übungen oder Tricks zeigen darf, um sich Leckerchen zu verdienen. Wir hoffen auf noch einige schöne Jahre mit ihm!!!

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Kimba ist mit ihren 11,5 Jahren noch hellwach & aktiv. Trotzdem sieht man an den zunehmenden grauen Haaren, vor allem im Gesicht, auch bei ihr deutlich, dass das Alter an niemandem spurlos vorüber geht. Na zum Glück beschränkt sich das aber aufs Aussehen und da geht es uns, als Menschen, ja auch nicht anders 😉

Und nun zu unseren 3 Minis:d71_662611

Auch Lexi gehört nun – zumindest theoretisch – zu den Senioren, denn sie ist 8,5 Jahre alt. Doch sie ist gesund und munter, lustig, aktiv, unproblematisch und unauffällig, aber zur Stelle, wenn es gewünscht ist – einfach ein wahrer Sonnenschein – im Agility immer noch ein Schelm und manchmal etwas kreativ, was die Gerätereihenfolge betrifft – aber auch da mit Riesenmotivation bei der Sache!!!

Lexi ist in diesem Jahr auf der Jubiläumsshow „10 Jahre Englisches Obedience in Deutschland“ ganz erfolgreich gestartet und belegte einen 3. und einen 6. Platz sowie in „Pre-Beginner“ den 1. Platz! Das hat sie echt toll gemacht und ich bin megastolz auf sie!!!14502759_1099646846757197_7603793800395104437_n

Unsere Blue ist gerade  6 Jahre alt geworden. Sie ist zu Hause eher ruhig, unauffällig und total verschmust – draußen oder beim Hundesport dreht sie dann aber auf und zeigt, was in einem 8 kg-Powerpaket stecken kann.

Im April hatte sich Blue leider bei einem ganz normalen Agilitytraining eine miese Verletzung zugezogen, nämlich das untere Bizepsband gerissen, und musste über viele Monate geschont werden. So liefen wir in diesem Jahr kein einziges Agility-Turnier. Aber uns war ganz wichtig, dass die Verletzung komplett ausheilt und wir danach erst langsam wieder mit Muskelaufbau und Training beginnen. Nun ist unser kleines süßes Blue’chen wieder fit und flitzt im Training auch schon wieder hoch motiviert und mit wahnsinnig viel Spaß durch die Parcours. Vielleicht können wir ja im neuen Jahr mal wieder auf einigen Agilityturnieren starten!

Im Oktober durfte Blue erstmals eine Prüfung im Engl. Obedience  – in Augsburg – laufen. Die kleine Maus zeigte mit viel Motivation, was in ihr steckt und sicherte uns den 1. Platz in „Beginner“ und gleich noch den 2. Platz in „Novice“. Wow – was war (und bin) ich stolz auf dieses kleine „Hundepersönchen“!!!

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Und nun zu unserem Jüngsten im Bunde, unserem Tiger. Man sagt, an den Alten und an den Jungen sieht man, wie die Zeit vergeht und so ist das auch! Tiger wird Anfang Jan. 2017, also in wenigen Tagen, schon wieder 2 Jahre alt!!!

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Er hatte im letzten Jahr einige wirklich ungünstige Erlebnisse, die ihn ein wenig aus der Bahn geworfen hatten. Seit dem ist er leider unsicher fremden Menschen gegenüber, woran wir aber fleißig arbeiten, um unserem kleinen Powerpaket wieder zu seiner Selbstsicherheit zurück zu verhelfen.

Im September ist Tiger, genau wie Lexi, auf der Jubiläumsshop im UK Obedience in den Klassen „Pre-Beginner“ und „Beginner“ gestartet. Er muss noch einiges an Turniererfahrung sammeln, doch hat er sich auf seinem allerersten Turnier dieser Art gar nicht so schlecht geschlagen und den 4. Platz in „Beginner“ mit heim gebracht. Im Oktober hat er dann seine Begleithundprüfung abgelegt.

Im Agilitytraining ist Tiger mit Riesenspaß dabei – manchmal anfangs ein wenig wild und laut – bis die erste Energie raus ist. Dann kann er schnell und gut konzentriert laufen und eifert fleißig seiner Mama Blue nach! Es macht sooo viel Spaß mit dem kleinen motivierten Flitzer!!!