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Kimba – nicht nur Agi tabu, momentan auch Obedience gestrichen

Kaum sind wir aus dem Urlaub zurück und haben wieder Obedience trainiert, zeigt Kimba immer häufiger Schonhaltungen, meidet bestimmte Bewegungen, humpelt zwar nicht, aber läuft irgendwie nicht ganz „sauber“.

Da wir jetzt aber für ein bevorstehendes Obedience-Turnier unter anderem noch fleißig die Box und z. B. Distanzkontrolle trainieren müssten, das aber noch mehr zu Lasten von Kimba’s Knien gehen würde, habe ich nun endgültig beschlossen von einem Turnierstart Abstand zu nehmen. Gesundheit geht vor!

Wir werden Kimba also lieber gemächlich neben dem Fahrrad laufen lassen, mit ihr noch mehr abwechslungsreiche Spaziergänge unternehmen – dazu etwas Cavalettiarbeit und gezielte Übungen zum Muskelaufbau bzw. -erhalt – daran wird unsere Große sicherlich genauso viel Spaß haben, denn viel Spielen und Leckerchenbelohnungen werden garantiert nicht zu kurz komme 🙂

Kimba … oh wie toll!!!

Kimba’s Knie-OP ist nun gut 3 Monate her. Die schwierigen Zeiten danach sind endgültig vorbei (wenn auch nicht vergessen). Kimba hat schon seit vielen Wochen wieder richtig Spaß an Bewegung und läuft, rennt und blödelt locker und sichtlich schmerzfrei. Es ist sooo schön zu sehen, dass es ihr endlich wieder gut geht.

Eine einzige Sache bereitet(e) mir immer noch ein wenig Sorgen: bei „Sitz“ und „Platz“ stellt(e) Kimba das operierte Bein recht weit aus. Hier war mir einfach nicht klar, ob es einfach diese bereits seit langem vor der OP angewöhnte Schonhaltung ist, ob Muskeln fehlen, Sehnen verkürzt sind oder es vielleicht doch bei flottem Sitz und Platz etwas schmerzt! Ich war mir also nicht sicher, ob Kimba nun ihr restliches Leben lang diese „falsche Haltung“ beibehalten würde oder ob da noch etwas zu machen ist.

In letzter Zeit haben wir viel getan, um wieder Muskeln aufzubauen und dem Knie und damit natürlich Kimba wieder zu mehr Beweglichkeit zu verhelfen. So standen nicht nur die üblichen Spaziergänge, sondern auch viele Extraübungen auf dem „Stundenplan“ (flottes Traben, Berge hoch laufen, Kavaletti-Arbeit (das Allerschwerste für meinen „kleinen Grobmotoriker“ *grins*), gaaaanz langsam Achter- und Slalomlaufen (wirklich langsam ist auch so eine Sache, die ja für Kimba eigentlich ein Fremdwort ist – also stehen damit für sie Schwerstarbeit und für mich „Geduld ohne Ende“ auf dem Programm), Stehen auf drei Beinen, Rückwärtslaufen, rückwärts Treppen hoch laufen und vieles mehr)

Und am vergangenen Wochenende war dann auf einmal der Moment da, wo Kimba bei Kommando PLATZ auch wirklich ein korrektes Platz machte – und das mit korrekter Beinhaltung! Ich glaubte an einen Zufall und wagte noch nicht mich wirklich über diesen Fortschritt zu freuen. Doch es kann kein Zufall mehr sein, denn an diesem Wochenende kam und auch heute kommt es immer häufiger vor, dass Kimba bei SITZ oder PLATZ das Bein nicht so weit oder gar nicht ausstellt. Was für ein tolles freudiges Gefühl ich hierbei empfinde, kann ich kaum in Worte fassen!!! Sicherlich haben unsere vielen Übungen (oder eine davon? … wer weiß das schon) geholfen diesen Fortschritt zu erreichen. Also werden wir nun erst recht weiter machen!!!!!!

Kimba – Chaos geht weiter

Am Montag waren wir beim Tierarzt und da sich wieder ein Zuviel an Gelenksflüssigkeit angesammelt hatte, wurde davon mit einer Spritze etwas entfernt. Die Farbe und „Klarheit“ der Flüssigkeit wurde gelobt, sei dies doch ein Zeichen dafür, dass die Entzündung zurück geht. Hurra, dachte ich, also geht es definitiv bergauf und Kimba’s „Dreibeinlaufen“gehört nun der Vergangenheit an.

Aber … zu früh gefreut, denn den nächsten Dämpfer gab es schon gleich, als wir wieder zu Hause ankamen: Kimba hopste wieder öfter auf drei Beinen. Sofort schaute ich ihr Knie an. Dort hatte sich wieder eine „mit Flüssigkeit gefüllte Beule“ in etwa Walnussgröße gebildet. So hatte also das Entfernen der Gelenksflüssigkeit beim Tierarzt leider keine Entlastung für Kimba gebracht, sondern bewirkt, dass sich um so schneller wieder eine solche bildet   😦

Einen Tag später, also gestern, war die „Beule“ schon wieder etwas flacher. Deshalb werde ich jetzt einfach mal warten, ob nicht der Körper die Sache selber regelt und das Zuviel auch selber wieder abbaut *seufz*

Kimba: geht es nun doch aufwärts?

Unser letzter Tierarztbesuch lag gestern genau eine Woche hinter uns. Nachdem Kimba am Anfang der vergangenen Woche noch fast zwei Tage lang ihr operiertes Bein nicht richtig aufsetzen konnte, läuft sie nun aber schon seit gut 5 Tagen auf allen vier Beinen.

Nach dem ganzen Auf und Ab und „mal besser, dann wieder schlechter“ der letzten Wochen, traut man sich fast noch gar nicht daran zu glauben, dass wir nun die Talsohle durchlaufen haben und dabei sind den Berg zu erklimmen. Es wäre wirklich zu schön, wenn es jetzt nur noch bergauf ginge.

Momentan sieht es aber wirklich gut aus, denn 5 Tage auf allen vier Beinen, das gab’s wirklich das letzte Mal vor der OP. Also freuen wir uns jetzt erst mal über den momentan guten Verlauf und über alle, die uns weiterhin die Daumen halten, dass es jetzt steil bergauf geht.

Kimba – wieder ein Vierbeiner!!!

Wir sind ja sooo glücklich!!!

Am Freitag setzte Kimba am späten Nachmittag erstmals wieder ihr operiertes Bein vorsichtig auf. Da sie danach gleich wieder auf drei Beinen loshopste, habe ich in dem Moment noch gezweifelt, ob ich mich verschaut habe. Doch immer öfter stellte sie das Bein mit auf, lief dann immer mal vorsichtig ein paar Schritte auf vier Beinen. Ein kleiner Lichtblick tat sich auf – wir freuten uns riesig und hofften, dass Kimba weiterhin Fortschritte machen würde.

Und sie hat sie gemacht. Nun läuft sie bis zu einem bestimmten Tempo schon wieder immer vierbeinig. Nur wenn sie es besonders eilig hat, geht es wohl mit drei Beinen noch besser. Ab und zu steht sie auch ganz kurz da und hält das Bein hoch, doch ziemlich schnell setzt sie es dann auch wieder auf. 

In wie weit das jetzt alles normal ist und ob Kimba bald wieder immer auf ihren vier Beinen laufen wird, ohne Humpeln und ohne zwischendurch doch noch kurz den Dreibeinlauf zu bevorzugen, wissen wir natürlich nicht.

Aber ich glaube daran, wir sind auf einem guten Weg!!! Momentan sind wir auch erst einmal richtig glücklich über die aktuellen Fortschritte!!!

Kimba – erneut Tierarztbesuch

Heute war ich mit unserem „Dreibein“ erneut beim Tierarzt, da sich keine Besserung einstellen will.
Das Positive ist, dass die Untersuchung der Gelenksflüssigkeit,auch durch das Labor, ergeben hat, dass keine Entzündung vorliegt,keine Bakterien drin sind.
Das nicht so Tolle ist, dass Kimba noch immer nur auf drei Beinen läuft humpelt. Ich versuche so vieles sie zum Laufen auf vier Beine zu bringen,ich schaffe es bisher nicht.

Heute in der Tierarztpraxis hatte Kimba aber so Stress, dass sie stark an der Leine Richtung Ausgang zog und das … dreimal dürft ihr raten … auf vier Beinen!!!
Das hat mir zumindest gezeigt, dass das Bein „noch funktioniert“, denn sowie Kimba im Alltag auf drei Beinen läuft und das vierte nur „baumeln“ lässt, war mir schon Angst und Bange und ich hatte fast nicht mehr daran geglaubt, dass das überhaupt noch geht.
Der TA hat heute die Gelenksflüssigkeit abgezogen, damit erst mal der
Druck weg ist. Auch will sie gucken, ob sich wieder sooo viel bildet.
(dann wäre eine „undichte Stelle“ wahrscheinlich und sie müsste noch mal aufmachen und nähen) Wäre mir aber nun schon fast egal … Hauptsache es tut sich was!
Außerdem hat der TA, weil er nun durch die Untersuchung im Labor weiß,
dass keine Entzündung mehr vorliegt, diese Hyaluronsäure gespritzt.
Kimba bekommt noch zwei mal am Tag eine halbe Tablette Antibiotikum und einmal eine
Schmerztablette.
Ich sollte mit ihr schwimmen gehen … aber weiß nicht so recht, wohin.
Heute geht es sowieso nicht wegen der Einstichstelle (Infektionsgefahr)
Dazu kommt, dass Kimba zwar schon etliche Male schwimmen war, aber sie nicht
die Wasserratte schlechthin ist, die sich von alleine in die Fluten stürzt.
Sie flitzt lieber durchs halbhohe Wasser und hat so Spaß.

Kimba: so groß war das Glück im Unglück wohl doch nicht :-(

Kimba läuft nun schon seit 5 Tagen nur auf drei Beinen und nichts auf der Welt hat sie dazu gebracht, das vierte auch mal wieder mit zu benutzen.

Deshalb sind wir heute natürlich gleich wieder zur Tierärztin gefahren. Diese fand einen Erguss am Gelenk und zog daraus mit einer Spritze Flüssigkeit. Es stellte sich heraus, dass es Gelenkflüssigkeit war.

Diese wurde unter dem Mikroskop untersucht, zum Glück aber keine Bakterien gefunden. Das Ganze wurde aber auch noch zur Untersuchung an ein Labor geschickt. Das Ergebnis wird voraussichtlich im Laufe des Mittwochs kommen. Ist es dann negativ, wird ein Ultraschall gemacht und geschaut, ob das Gelenk „dicht“ ist. Es könnte sein, dass Kimba sich das Bein verdreht hat und innen etwas aufgeplatzt ist. Das würde bedeuten: wieder Narkose, wieder „aufmachen“ und nähen.

Momentan weiß ich nicht so recht, was ich darüber denken soll. Bakterien im Knie wären auch nicht toll. Hhhmmm, Hauptsache, Kimba wird geholfen, damit es eeeeeeeendlich wieder aufwärts geht!!! Es muss!!!

Vielen, vielen Dank an alle, die sich immer wieder ganz lieb nach Kimba erkundigen und mit Daumen drücken für unsere tapfere Maus.

Kimba: wohl doch Glück im Unglück

Vorhin waren wir beim Tierarzt und er konnte mich beruhigen:

Kimbas Gelenk ist stabil. Wahrscheinlich hat sie sich „nur“ einen Muskel gezerrt, was aber für Kimba schmerzhaft genug ist, um auf drei Beinen zu humpeln. Sie bekam eine Cortisonspritze und sollte sich morgen irgendwann in etwa so bewegen, wie vor dem „auf-drei-Beine-Laufen“.

Darauf warte ich jetzt sehnsüchtig. Momentan liegt sie noch ziemlich platt hier rum und schläft die Strapazen der letzten Nacht, der Schmerzen tagsüber und des etwas aufregenden Tierarztbesuchs weg.

Hoffentlich geht es nun endlich nur noch bergauf!!!

Zum Verzweifeln!!!

Seit gestern abend geht es Kimba erneut ziemlich schlecht.

Als ich sie gestern aus ihrer Autobox holte, lief sie auf einmal wieder nur noch auf drei Beinen. Irgend etwas muss in der Box passiert sein (vielleicht beim Umdrehen in der Box das Bein verdreht … oder??? keine Ahnung. Das Problem ist jedenfalls am operierten Bein)

Die Nacht war entsprechend anstrengend für uns beide. Kimba war total unruhig, suchte immer wieder nach einer bequemeren Stellung, hechelte immer wieder. Meine arme große Maus. Hat sie die letzten Tage nicht schon genug durch gemacht???

Durch nichts ist sie zum Auftreten zu bewegen (kein Leckerchen der Welt, kein Strumpf am anderen Bein … ), das heißt, sie hat ein ernstes Problem.

Die TÄ ist leider erst ab 15 Uhr im Haus, sodass wir es nun bei unserem Termin um 16 Uhr belassen haben.

Momentan kann Kimba nach der anstrengenden Nacht endlich mal schlafen.

Sind nun gespannt, welche böse Botschaft uns beim TA heute nachmittag treffen wird   😦

Kimba: ein bisschen depressiv???

In den letzten Tagen war Kimba ein wenig unser „Sorgenkind“.

Nachdem sich die ersten zwei Tage nach der OP alles prima darstellte, war ich ziemlich entsetzt, als Kimba dann etliche Tage hatte, in denen sie fast depressiv wirkte.

Sie wollte nicht aufstehen, lag herum und guckte Löcher in die Luft. Selbst ein lustiges Spielchen von Lexi und Blue direkt vor Kimbas Nase brachte sie nicht dazu, sich zu bewegen. Sie wollte nicht mitblödeln; nicht mal bissl herumzicken!

Sonst hielt sie nichts, wenn ein anderer Hund ein Spielzeug herumschleppte, ich mit Futter nach draußen in den Garten ging oder ich Kimba rief.

Jetzt lag Kimba lag, unruhig höchstens mal unwohl ein wenig hin und her, fiepte mal leise und döste dann wieder vor sich hin.

Nein, das war nicht mein Hund, nicht meine Kimba, wie ich sie kenne!!! Ich machte mir echt Sorgen!

Konnte ich Kimba endlich mal zum Aufstehen animieren, denn Laufen und das Knie belasten soll sie ja unbedingt mehrmals täglich, rannte sie wie von Sinnen los, um sich dann aber gleich wieder hinzuwerfen und panisch an ihrem Knie herumzulecken.

Nach einigen Tagen entfernten wir dann in Absprache mit der TÄ das Pflaster, da wir annahmen, dass es das Pflaster war, das Kimba zwickte und ziepte und drückte. Endlich hatten wir das Klebeding nach einer ziemlichen Aktion mit Hilfe von Alkohol entfernt (wenn sie kleben sollen, halten sie nicht; wenn sie aber abgehen sollen, tun sie das auch blos nicht) und hofften auf Besserung für Kimba. Doch die trat nicht wirklich ein. Eins-zwei Schritte und sie guckte wieder wie von Sinnen auf ihr Knie, warf sich hin und wollte daran herumlecken.

So konnte das nicht weiter gehen … die Naht sah ganz gut aus, doch unten war eine kleine Stelle, die ein wenig nässte. Also nahmen wir doch noch mal einen TA-Besuch wahr.

Die TÄ war sehr zufrieden mit Kimba, die, eine Woche nach der OP, schon ziemlich gut auftreten konnte. Für die etwas nässende Stelle bekamen wir vorsorglich noch mal ein Antibiotikum mit … mehr konnte man nicht tun.

Ein wenig beruhigt durch das Lob und die Zufriedenheit der TÄ zogen wir also wieder heim.

Und was soll ich sagen: einen halben Tag später geht es Kimba tatsächlich besser. Vom nervigen Leckschutz sind wir die meiste Zeit auf schicke, umgenähte Kinderleggins umgestiegen, die Kimba gut akzeptiert (ein Hosenbein ist lang zum Schutz des operierten Knies, das andere haben wir gekürzt, sodass Kimba nun halb Leggins, halb Boxershort trägt. Sollte ich mal fotografieren. Schade, dass die Hose dunkelblau ist, da sieht man sie so schlecht ;-)) Jedenfalls läuft  Kimba jetzt nicht mehr ganz so verrückt und panisch und wir hatten auch endlich mal wieder eine ruhige Nacht, in der Kimba und damit auch ich gut schlafen konnten.

So hoffe ich, dass das nun endgültig die Wende ist und es mit Kimba, spätestens  nach dem Fäden ziehen in zwei Tagen, dann richtig „steil bergauf geht“!!!