UK-Obedience – Seminar und Limit Show

Am 26. und 27.05.2017 nahmen wir zusammen mit Helga & Merlin an einem 2-tägigen Obedience-Seminar teil. Geniale Bedingungen (Sommer-Wetter, schön gelegener Übungsplatz, super Verpflegung durch den Schäferhundeverein OG Freising), die bereits bekannten und total netten + kompetenten Seminarleiterinnen aus Holland (dabei waren Angela, Monique, Ivonne und Peter) sowie viele “alte” und neue hundeverrückte Gleichgesinnte machten die Tage zu einem tollen Erlebnis. Und natürlich haben wir auch wieder eine Menge an Tipps und Ideen für unser weiteres Heelwork-Training im Besonderen und fürs Obedience-Training im Allgemeinen mitnehmen können.

Am Sonntag (28.05.2017)  fand dann beim Hundeverein CaniFit Freising eine Limit Show im Engl. Obedience statt. Die verschiedenen Klassen haben Ivonne und Peter gerichtet.
Bei Sonne satt (30 Grad!!!) war Lexi einfach nur platt, sodass aus ihrem Start eine Trainingsrunde mit Spielzeugmotivation wurde. Doch auch das Spieli konnte sie bei der Hitze nicht aus der Reserve locken, sodass sie ihren tollen Trab nicht zeigte und nur lust- und kraftlos wirkte. Ist aber nicht schlimm, denn auch ich bin bei Hitze zu (fast) nichts zu gebrauchen  😉
Jungspund Tiger dagegen strotzte vor Tatendrang und lief eine wunderschöne Prüfung in Beginners (nur ein einziges Mal wanderte sein Blick während „Heelwork off lead“ kurz zur Richterin – sonst war er durchweg aufmerksam und mit seiner vollen Aufmerksamkeit bei mir)
Verdient landete das fleißige Tigerchen damit auf dem 1. Platz (und Frauchen strahlte ganz stolz) Als Preis gab es dieses Mal für die Platzierten eine tolle Erinnerung, nämlich ein gerahmtes Foto des jeweiligen Siegerteams.
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UK-Obedience-Wettkampf in Schwaig

Am Sonntag, den 26. März 2017, war die Nacht nicht nur aufgrund der Umstellung von Winter- auf Sommerzeit kurz, sondern auch, weil wir beizeiten los mussten, um pünktlich in Schwaig zu sein. In der Halle der Stockschützen fand dort ein UK-Obediencewettkampf unter der englischen Richterin Katy Girdler statt.

Mit dabei waren als Starter Lexi & Blue sowie Tiger als moralische Unterstützung und zum Üben in Turnierathmosphäre. Durch ein kleines Missgeschick beim Melden hatte ich mit Blue dieses Mal sogar 3 Klassen, nämlich Beginners, Novice und erstmals auch A gemeldet und mit Lexi 2 Klassen, nämlich Beginners und Novice.

Das Starterfeld war in fast allen Klassen ziemlich groß. In Beginners waren es beispielsweise  13 Teilnehmer, in Novice sogar über 25!!!

Dazu kam, dass die Starts sich teilweise überschnitten. Es waren 2 Wettkampfringe aufgebaut, in denen 2 Prüfungen gleichzeitig abliefen und wo man zusehen musste zu jedem eigenen Prüfungsstart auch rechtzeitig anzutreten. Das hieß für mich das Ganze „x2“, denn ich hatte ja beide Hunde jeweils in Beginners und Novice gemeldet und war gefühlt ständig dabei einen Hund ins Auto zu bringen, den anderen mitzunehmen zur Prüfung, dann wieder ins Auto und den anderen warm machen für dessen Prüfung und so weiter. Einige werden sich jetzt fragen, ob das dann noch Spaß macht. Ja, macht es, uns jedenfalls sehr. Man muss überzeugt und infiziert von diesem Sport sein. Natürlich landen auch wir gerne mal auf dem Treppchen, aber übermäßigen Ehrgeiz gibt es bei uns nicht, sondern alles wird über Meute-, Futter- und Beutetrieb aufgebaut, sodass auch meine Hunde ganz viel Freude an unserer Zusammenarbeit haben, was man daran sieht, dass sie gerne bei der Sache sind, sich natürlich auch mal – aber eher wenig ablenken lassen und eine gute Ausstrahlung haben – so empfinde ich das jedenfalls.

Unsere einzelnen Prüfungen liefen sehr unterschiedlich. Viele Übungen klappten total gut, bei einigen erkannte ich Schwächen, die sich schon im Training zeigten, wieder; außerdem haben wir eine neue „Baustelle“ mit heim gebracht 😉 Dazu aber im folgenden mehr.

Blue war genial in der Fußarbeit in Beginners – nichts mehr zu sehen (und zu spüren) vom Tippeln und Hopsen, wie zu Beginn unseres Trainings nach einer doch recht zähen Winterpause. Leider hat Blue aber beim Retrieve erst mal geschnüffelt, anstatt zügig das Apportel aufzunehmen. Ein von mir sofort nachgelegtes „Blue brings“ hätte ich mir wahrscheinlich sparen sollen und damit weniger Punktabzug kassiert. Doch immerhin brachte uns Blue’s insgesamt schöne Arbeit auf einen tollen 4. Platz.

Die englische Richterin Katy Girdler schrieb in ihren Richterbericht folgendes, das mich unheimlich stolz macht:

„4th Steffi and Blue. Mini American Shepherd. Blue is Steffi’s smaller MAS, and their work was excellent. The equal best heelwork mark of the class, it was outstanding, unfortunately the retrieve was costly. Good luck.“

Und noch vor Blue landete sogar Lexi – mit einem 3. Platz!!! Jaaa … Hurra … Lexi war wirklich super! Unser eigentlich größtes  Problem, nämlich der gerade Vorsitz beim Recall und auch beim Retrieve, war dieses Mal nur ein ganz kleines Problem   😉    Zumindest, wenn man bedenkt, dass Lexi jahrelang keinen Vorsitz kannte und diesen erst im Alter von 8 Jahren noch neu erlernt hat, braucht man sich nicht wundern, dass ihr Po beim Vorsitz doch immer wieder Tendenz Richtung Grundstellung neben meinem Bein zeigt *grins*  Und deshalb bin ich absolut zufrieden mit unserem Ergebnis in der Beginnerklasse und freue mich riesig über Lexi’s 3. Platz!!!

In Novice lief es mit Lexi und Blue eigentlich auch gut, sodass wir im vorderen Mittelfeld landeten. Bei der Vorbereitung auf unseren Start hatte ich Blue leider mit meinen „guten Profilsohlen“ aufs Pfötchen getreten, sodass sie in der Fußarbeit, vor allem in den Winkeln und Wendungen, größere Bögen lief und so versuchte mir etwas auszuweichen. Sooo Schade, denn alles andere machte sie toll. Trotzdem können wir uns noch über einen 6. Platz von 27 Startern freuen!!!

Lexi fehlte in Novice ein wenig die Motivation. Ich spürte während der Fußarbeit, dass sie kurz in ihr altes Problem „Passlaufen“ zurück fiel. Zum Glück ist ein Motivieren des Hundes in dieser Klasse noch möglich, sodass ich sie da schnell wieder raus holen konnte. Ein wieder zur Grundstellung tendierendes Hinterteil im Retrieve kostete auch noch Pünktchen. Im Großen und Ganzen zeigte Lexi trotzdem eine schöne Vorführung und landete auf dem 9. oder 10. Platz von 27 Startern (punktgleich mit einem anderen Team – auf ein Stechen wurde verzichtet)

Am Nachmittag war dann Blue’s erster Start in A. Diese Klasse zu melden war wohl recht mutig oder war es gar Übermut??? Ein Trainingslauf wäre vielleicht sinnvoller gewesen, doch wollte ich einfach wissen, wo wir stehen und bestimmte Übungen in Turnierathmospähre testen. Es zeigte sich in der Fußarbeit wieder das selbe Bild, wie schon in Novice – Blue hielt leider einen kleinen Sicherheitsabstand, was seinen Ursprung ja darin hatte, dass ich ihr am Vormittag auf der Pfote stand – also war ihr Ausweichen mehr als verständlich! Dies wieder auszumerzen kam gleich oben auf unsere neue Trainingsliste für die kommenden Wochen. Der Recall während der Fußarbeit klappte hingegen gut. Beim Retrieve zersprang unser Kunststoffapportel beim Aufkommen auf dem Steinboden in 2 Teile. Die Zuschauer konnten sich kaum Halten vor Lachen, denn auch Blue schaute ganz verdutzt dem Apportel nach, das plötzlich „nach 2 verschiedenen Seiten weg sprang“. Wir durften die Übung mit einem geborgten Apportel wiederholen. Auch das fand Blue gar nicht witzig. Sie nahm das fremde Apportel mit „Sheltieduft“ ganz langsam, sichtlich angewidert, mit spitzen Zähnen und brachte es tapfer zu mir. Viele Pünktchen blieben dafür wohl nicht übrig – jedoch hatten wir sehr zur Unterhaltung der Zuschauer beigetragen 🙂  Zu meiner großen Freude brachte Blue bei Scent das richtige Tuch (das Tuch mit meinem Geruch zwischen 5 anderen neutralen Tüchern)!!! Hurra, denn noch vor wenigen Tagen hatte sie sich wahllos auf die 6 ausgelegten Tücher gestürzt und mal das eine, mal das andere aufgenommen … total lustig wedelnd, als ob sie sich sicher war, dass sie genau das tun sollte. Nach einigen Tagen täglichen Tücherwaschens, um den Geruch zu neutralisieren und erneut üben zu können und eben täglichen Trainings, wurde es auf einmal wesentlich besser – und in der Prüfung hat es geklappt!!! (auf die neue Trainingsliste kam nach dem Wettkampf jedoch: Tuch fester halten – sowohl auf dem Weg zum Vorsitz und auch im Vorsitz! Blue hatte es zwar nicht fallen lassen, doch es lag nur eine schmale Kante des Tuches auf ihren unteren Schneidezähnen – sie hielt es also nicht wirklich richtig fest) Die wichtigste Testübung gleich nach Scent war dann noch das 3 Minuten Liegen mit Hundeführer außer Sicht! Ich war sooo gespannt, ob Blue das zwischen den fremden großen Hunden in der fremden Umgebung ohne mich aushalten würde – und jaaa, sie hat es mit Bravour gemeistert!!! Mit diesen doch ganz passablen Leistungen landeten wir bei unserem ersten Start in A auf dem 5. Platz (hahaaaa … 5. Platz von 7 Startern … von denen dann 2 eine Trainingsrunde daraus machten, aber egal …)20170328_181145

Was soll ich sagen? Dafür, dass wir im Englischen Obedience noch keine alten Hasen  sind, dass das erst unser 3. Turnier war, dass Frauchen doch sehr aufgeregt war, dass wir enormen Zeitdruck hatten, da 2 Prüfungen immer gleichzeitig abliefen, dass die Stewardanweisungen auf Englisch waren usw …  freuen wir uns doch sehr über unsere durchweg guten Leistungen und über unseren 3. und 4. Platz in Beginners, den 6. und 9./10. Platz in Novice und den 5. Platz in Klasse A!!!

Und genau deshalb ist auch momentan unsere Trainingsmotivation sehr, sehr hoch  🙂

Nachtrag zu 2016

Mit Wirkung zum 1. August 2014 trat die Änderung des Tierschutzgesetzes in Kraft,  wonach gewerbliche Hundetrainer künftig eine Erlaubnis der zuständigen Behörde (des Veterinäramtes) einholen müssen. Deshalb habe ich im Jahr 2016 sozusagen ein wenig die Schulbank gedrückt, mein Wissen auf einigen Wochenendseminaren aufgefrischt und erweitert und auch sonst so einige Zeit investiert und fleißig gelernt.

Das hat sich auch gelohnt, denn in den Monaten November und Dezember 2016 habe ich die Prüfung zum BLV-Ausbilder bestanden und auch die Sachkunde- und praktische Prüfung für die Erteilung einer „Erlaubnis nach § 11 Ab.1 Nr. 8 f Tierschutzgesetz“ erfolgreich abgelegt.

Ich freue mich, dass die viele Lernerei nun ein Ende hat und ich meine Zeit endlich wieder mehr den Hunden widmen kann!!!

Rückblick 2016

Etwas Spektakuläres gibt es über dieses Jahr 2016 nicht zu berichten. Es war ein eher unscheinbares Jahr im Vergleich zu den vergangenen.

Das Wichtigste: Unserem Asko geht es mit seinen fast 14 Jahren – diesem stolzen Alter entsprechend – noch ganz gut. Er hört zwar so gut, wie nichts mehr, reagiert aber recht zuverlässig auf ein Händeklatschen, wenn man ihn rufen möchte. Seine Augen werden trüber und seine Hinterhand ist deutlich kraftloser und steifer geworden. Trotzdem läuft er gerne noch ein Ründchen mit und ist auch kaum zu bremsen, wenn er ein paar Übungen oder Tricks zeigen darf, um sich Leckerchen zu verdienen. Wir hoffen auf noch einige schöne Jahre mit ihm!!!

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Kimba ist mit ihren 11,5 Jahren noch hellwach & aktiv. Trotzdem sieht man an den zunehmenden grauen Haaren, vor allem im Gesicht, auch bei ihr deutlich, dass das Alter an niemandem spurlos vorüber geht. Na zum Glück beschränkt sich das aber aufs Aussehen und da geht es uns, als Menschen, ja auch nicht anders 😉

Und nun zu unseren 3 Minis:d71_662611

Auch Lexi gehört nun – zumindest theoretisch – zu den Senioren, denn sie ist 8,5 Jahre alt. Doch sie ist gesund und munter, lustig, aktiv, unproblematisch und unauffällig, aber zur Stelle, wenn es gewünscht ist – einfach ein wahrer Sonnenschein – im Agility immer noch ein Schelm und manchmal etwas kreativ, was die Gerätereihenfolge betrifft – aber auch da mit Riesenmotivation bei der Sache!!!

Lexi ist in diesem Jahr auf der Jubiläumsshow „10 Jahre Englisches Obedience in Deutschland“ ganz erfolgreich gestartet und belegte einen 3. und einen 6. Platz sowie in „Pre-Beginner“ den 1. Platz! Das hat sie echt toll gemacht und ich bin megastolz auf sie!!!14502759_1099646846757197_7603793800395104437_n

Unsere Blue ist gerade  6 Jahre alt geworden. Sie ist zu Hause eher ruhig, unauffällig und total verschmust – draußen oder beim Hundesport dreht sie dann aber auf und zeigt, was in einem 8 kg-Powerpaket stecken kann.

Im April hatte sich Blue leider bei einem ganz normalen Agilitytraining eine miese Verletzung zugezogen, nämlich das untere Bizepsband gerissen, und musste über viele Monate geschont werden. So liefen wir in diesem Jahr kein einziges Agility-Turnier. Aber uns war ganz wichtig, dass die Verletzung komplett ausheilt und wir danach erst langsam wieder mit Muskelaufbau und Training beginnen. Nun ist unser kleines süßes Blue’chen wieder fit und flitzt im Training auch schon wieder hoch motiviert und mit wahnsinnig viel Spaß durch die Parcours. Vielleicht können wir ja im neuen Jahr mal wieder auf einigen Agilityturnieren starten!

Im Oktober durfte Blue erstmals eine Prüfung im Engl. Obedience  – in Augsburg – laufen. Die kleine Maus zeigte mit viel Motivation, was in ihr steckt und sicherte uns den 1. Platz in „Beginner“ und gleich noch den 2. Platz in „Novice“. Wow – was war (und bin) ich stolz auf dieses kleine „Hundepersönchen“!!!

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Und nun zu unserem Jüngsten im Bunde, unserem Tiger. Man sagt, an den Alten und an den Jungen sieht man, wie die Zeit vergeht und so ist das auch! Tiger wird Anfang Jan. 2017, also in wenigen Tagen, schon wieder 2 Jahre alt!!!

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Er hatte im letzten Jahr einige wirklich ungünstige Erlebnisse, die ihn ein wenig aus der Bahn geworfen hatten. Seit dem ist er leider unsicher fremden Menschen gegenüber, woran wir aber fleißig arbeiten, um unserem kleinen Powerpaket wieder zu seiner Selbstsicherheit zurück zu verhelfen.

Im September ist Tiger, genau wie Lexi, auf der Jubiläumsshop im UK Obedience in den Klassen „Pre-Beginner“ und „Beginner“ gestartet. Er muss noch einiges an Turniererfahrung sammeln, doch hat er sich auf seinem allerersten Turnier dieser Art gar nicht so schlecht geschlagen und den 4. Platz in „Beginner“ mit heim gebracht. Im Oktober hat er dann seine Begleithundprüfung abgelegt.

Im Agilitytraining ist Tiger mit Riesenspaß dabei – manchmal anfangs ein wenig wild und laut – bis die erste Energie raus ist. Dann kann er schnell und gut konzentriert laufen und eifert fleißig seiner Mama Blue nach! Es macht sooo viel Spaß mit dem kleinen motivierten Flitzer!!!

Der „Junge Wilde“, auch Tiger genannt ;-)

Unsere 5 Rüden aus dem Wurf von Bobby und Blue feierten im Januar bereits ihren 1. Geburtstag. Alle haben sich prächtig entwickelt und sehen aus, wie waschechte Mini-Aussies bzw. sind sie ja Mini-Americans 🙂

Tiger, der bei uns bleiben durfte, wiegt jetzt 9 kg und ist ca. 39 cm groß (Finn ist knapp 40 cm, Merlin gut 42 cm und unsere beiden „Großen“, Pepper und Kenai, sind etwa 46 cm)

Unser Tiger, ist ein aufgeweckter Bursche, der – einem Flummi gleich – aus purer Lust und guter Laune hoooooch in die Luft springt und so seiner Lebensfreude Ausdruck verleiht! (Entsprechend kräftig sind auch seine Sprungfedern … öööhhhm, seine Muckis an den Hinterbeinchen natürlich  :-)) Er bewegt sich sowieso sehr gerne und geschickt und zeigt dies bei wilden Rennspielen mit lustigen Hüpfern, rasanten Wendungen und Stopps sehr ausdauernd. Aber auch beim Fußarbeitstraining steht er schon toll gestreckt und ausgerichtet neben mir am Handtarget. Tiger ist sehr motiviert und arbeitet bereits recht ausdauernd und konzentriert, egal, ob es ums Apportieren, einen schönen Vorsitz, das Erlernen von Tricks oder – seit er ein Jahr alt ist – das Kennenlernen der Agilitygeräte geht. Natürlich lässt er sich auch mal ablenken, hat die Nase schnüffelnd am Bodern oder interessiert sich für andere Hunde. Ein kurzes Ansprechen genügt dann aber und er ist wieder bei der Sache (ich hoffe, das bleibt so ;-))

Er kann aber auch ganz sanft, wie ein Kätzchen sein und liebt es „gekuschelt und beschmust“ zu werden. Dieses Verwöhnprogramm könnte dann, wenn es nach Tiger ginge, ewig dauern – vor allem abends, denn tagsüber hat „Mann“ dafür ja nicht ganz so viel Zeit.

Es war sehr spannend die Entwicklung unseres Tigers vom 190 g Welpen bis jetzt zum 9 kg Junghund zu erleben und begleiten zu dürfen. Und genauso spannend werden bestimmt auch die nächsten Monate und Jahre werden – wir freuen uns sehr darauf!!!

 

 

 

 

 

Tiger: Wechselbad der Gefühle

Am Wochenende waren wir endlich mal auf dem Ansbacher Weihnachtsmarkt … und das Tigerchen war dabei.

Wie erwartet ist mein pubertiernder Tiger mal wieder sehr selbstbewusst  mit seinem berühmten „hohen Kringel“ losmarschiert.

Wochenlang kein Bein gehoben – wenige Schritte in der Stadt – und gleich am erstbesten Stamm hoch – höher – am Höchsten einen fast senkrechten Spagat gemacht 😉

Der Weihnachtsmarkt schien erst mal das Größte! Ständig kamen Hunde – alle nett – also ausgiebig begrüßt und beschnuffelt (ja, trotz Leine) – an einigen aber auch bewusst vorbei gelaufen, damit Tiger nicht lernt, dass er nach Lust und Laune immer zu jedem Hund hin darf.

Das Weihnachtsmarktbummeln war sooo schön – bis es plötzlich immer wieder krachte und knallte. Tiger war furchtbar erschrocken (ups – und der Kringel war plötzlich weg) Dann sah ich, dass Kinder auf einer künstlichen Eisstockbahn die Eisstöcke ganz wild durch die Gegend und gegeneinander knallten. Tiger fand das gar nicht lustig und hätte sich am Liebsten verkrümelt, statt da weiter zu zittern. Seine Rettung war eine süße kleine, weiße Hündin, bei deren Anblick das bibbernde Tigerchen innerhalb einer Sekunde das Krachen vergessen und nur noch Herzchen in den Augen hatte … und wieder zum großen Tiger mit hohem Puschelkringel wurde.

So gingen wir cool weiter … bis zum zweiten Schreck: eine Band mit Panflötenspielern legte plötzlich neben uns los. Mir gefielen die Lieder; Tiger fand sie zum Zittern gruselig.

Ein bisschen hielten wir dort noch die Stellung. Dann gingen wir weiter und ruck-zuck war dann der Tiger-Kringel auch wieder oben und die Hundewelt in Ordnung.

Noch einige bewundernde Passantenblicke und ein paar „oh, wie süß“ und „der hat ja Husky-Augen“ eingeheimst und dann zurück zum Auto. Da schlief das Tigerchen dann erst mal und träumte wohl von all den hübschen (und weniger hübschen) Hundedamen 😉

Agility in Burgfarrnbach

Am Freitag abend und Samstag (30./31.10.2015) wollten wir uns beim Agilityturnier in Burgfarrnbach, nur eine knappe halbe Stunde Fahrtzeit von uns entfernt, austoben.

Leider wurde in dieser Woche unsere bald 11jährige Kimba ziemlich krank (Schmerzen aufgrund Spondylose sowie Erbrechen – wahrscheinlich, weil sie die Medikamente nicht vertragen hatte) Um sie gut betreuen zu können, hatte ich  das Freitagabendturnier abgesagt. Am Samstag früh ging es Kimba dann unerwartet gut; der Säureblocker hatte dafür gesorgt, dass die Medis und Nahrung drin blieben, auch vom Rücken her ging es ihr sichtlich besser und  eine Rund-um-die-Uhrbetreuung stand zuverlässig zur Verfügung.

So starteten wir also am Samstag doch in Burgfarrnbach. Der Richter hatte tolle Parcours gestellt – aber: mit einigen Verleitungen. Es war wieder mal so, dass wir die schwierigen, „gefürchteten“ Stellen super meisterten und an Kleinigkeiten scheiterten (z. B. Slalomeingang aufgrund zu hohen Tempos nicht erwischt)

Mit Flitzemaus Blue gelang aber doch ein toller A-Lauf und wir durften uns über den 1. Platz von von 11 Startern freuen.