Blue und ihr Schwesterchen Foxi

Hier mal wieder zum Vergleich Blue und ihr Schwesterchen Foxi

(Danke, Jirina, für das tolle Bild!!!)

Süß, die zwei Schnuten!!! … Foxi hat schon wieder viel mehr Fell. Ich hoffe, Blue lässt es nun auch wieder etwas mehr “sprießen” :-)

Agi-Saison 2012 eröffnet

Nun wird es Zeit kurz über die gerade eröffnete Agility-Saison zu berichten.

Nach einer Turnierpause von etwa einem halben Jahr war ich am 22.04.12 bei den Nürnberg Nord-Western vor meinem ersten Start mega aufgeregt und fragte mich, warum man sich diesen Stress in seiner Freizeit überhaupt antut.

Ergebnis waren dann auch jeweils 1 Dis. im A-Lauf und im Jumping. So ganz unzufrieden fuhr ich an dem Tag aber trotzdem nicht nach Hause. Den A-Lauf verpatzte ich selber an der Stegzone – Lexi ließ sich super schön führen, war aufmerksam, motiviert und dabei auch noch super schnell unterwegs – und im Jumping hatten wir einige tolle Sequenzen, wo wir Wechsel schafften, an denen viele andere scheiterten. Also: Trotz 2 x Dis. positiv in Richtung nächstes Turnier blicken!

Das nächste Turnier folgte am 29. April in Hirschaid. Niemand von meiner Trainingsgruppe war dabei. Ich  musste mich also alleine “durchbeißen”, hatte bei meinen Zeltnachbarn am Parcoursrand in Vanessa und Sabine aber trotzdem schnell moralischen Beistand gefunden. Ergebnis dieses Tages waren ein toller A-Lauf (ich dachte sogar, wir haben 0 Fehler – jedoch wurde vom Sprecher 1 PF angesagt – wahrscheinlich am Steg an der Zone – leider konnte mir das hinterher niemand so genau sagen) und ein ebenso toller Jumping (auch nur 1 PF). Klar ärgerte ich mich erst einmal über den Zonenfehler, den ich wohl wieder selbst verbockt hatte, jedoch hatten wir total schnelle Zeiten und landeten im A-Lauf auf Platz 8 von 23 Startern und im Jumping Open (Kl. 1 und 2 zusammen) auf dem 7. Platz von, ich schätze mal, einiges über 40 Startern. Also: Positiv in Richtung nächstes Turnier blicken.

… und das nächste Turnier fand nur 2 Tage später, am 1. Mai, bei den Franken Schnauzen statt (die übrigens mit Megaglück ein super tolles Hundeplatzgelände ergattert haben, wo auch das Turnier jetzt erstmals stattfand)

A-Lauf: Der Parcours war super schön, wenn auch nicht ohne kleine (machbare) Tücken. Lexi flog über die Hindernisse, ließ alle Stangen oben, fädelte gleich beim ersten Mal in den  Slalom ein (wo viele andere einen zweiten Versuch brauchten, weil der Slalom ein wenig tückisch stand), ließ sich gut führen und war wieder super schnell. 0-Fehlerlauf???????????? Nein, leider trotzdem nicht. Wie auf den letzten beiden Turnieren zeigte sich unser Zonenproblem und wir kassierten dafür auch an diesem Tag 1 Fehler  :-(   Ich war erst mal ziemlich niedergeschlagen. Der nächste Quali war sooo nahe, war greifbar … und ich hatte wieder die Zone nicht abgesichert, sondern war zum nächsten Hindernis gehetzt. Als die A1-Starter dann durch waren, wurde mir aber ein klitzekleines “Trostpflaster” gereicht, nämlich in Form des 1. Platzes. Es war also niemand mit 0 Fehlern durchgekommen und so konnten wir uns aufgrund unserer tollen schnellen Zeit über den 1. Platz und einen Pokal freuen :-)

Den Jumping verpatzte ich am Nachmittag aufgrund eines zu spät vollendeten Wechsels gleich am Anfang unseres Laufs. Sowieso schon Zweifel, ob der erdachte Wechsel hier die optimale Lösung sein würde, stand ich zu lange und wartete auf Lexi … die natürlich viel schneller, als gedacht, wie ein Pfeil auf mich zuschoss und nicht mehr in den darauffolgenden Slalom zu lenken war. Im weiteren Parcoursverlauf kassierte ich dann freiwillig die Dis., indem ich mit Lexi eine schwierige Stelle wiederholte.

Der Tag war trotzdem wunderschön. Das Turnier war von den Franken Schnauzen top organisiert, das Wetter spielte gut mit, der Platz hat eine super Lage, sodass man in den Pausen prima Gassi gehen kann und ich hatte dieses Mal auch wieder liebe Gesellschaft, denn ein Teil meiner Scheunenflitzertruppe war dabei (Danke, liebe Eva, für’s Filmen!)

Ein Highlight waren zum Schluss noch die Läufe von Tami und Tina. Tami erkämpfte mit ihrem Socke im Jumping den 2. Platz (0 Fehlerlauf) und Tina mit ihrer kleinen “Plüschmaus” Lilli den 3. Platz (ebenfalls 0 Fehlerlauf). Glückwunsch noch mal an die beiden!

Uuuuuuuuund … nun wieder positiv in Richtung nächstes Turnier blicken! (Hofstetten am 13. Mai 2012)

Unheilig – “Gefällt mir”

 

Ein freies und doch voll gepacktes WE

Zu Weihnachten hatten wir Trainer und Übungsleiter von unserem Verein ein Longierseminar geschenkt bekommen.

Nach wirklich langer reiflicher Überlegung hatte ich mich jedoch entschieden nicht teilzunehmen. Gründe gab es dafür verschiedene (z. B. 1. habe ich bereits mit meinen Hunden longiert … (Aufbau nach Anita Balser) und wollte eigentlich nicht noch mal neu und ev. anders anfangen; 2. wir waren in letzter Zeit auf einigen Seminaren (vor allem Agi) und auch die kommenden Wochenenden sind wieder recht voll mit Terminen, sodass ein nicht fest verplantes Wochenende einen echten Luxus bedeutet; 3. da bei uns Agility  und Obedience im Vordergrund stehen, bleibt nicht wirklich Zeit regelmäßig zu longieren – so sah ich auch aus diesem Grund keinen Sinn an der “aktiven Teilnahme” am Longierseminar – diese Entscheidung habe ich zum Glück nicht bereut, bin aber doch froh, als “passiver Teilnehmer” und “Fotograf” dabei gewesen zu sein)

Ich habe also am Samstag die meiste Zeit und auch am Sonntag noch ein paar Stunden zugesehen, habe fotografiert und war mit unserer netten Schnupperer-Truppe zusammen.

Das Longierseminar hat mir sehr gut gefallen. Sami El Ayachi stellt das Longieren auf eine solide Basis, erklärt ausführlich die “Kleinigkeiten”, auf die es am Ende ankommt, um darauf aufzubauen. Sami ist ein total sympathischer Mensch, stets  ein Lächeln auf den Lippen und immer geduldig erklärend, wenn Fragen auftauchen. Alle Hunde haben bis zum Sonntag Nachmittag wirklich gute Fortschritte gemacht (alle Hunde und Menschen waren am Sonntag nachmittag aber auch seeeeehr müde – müde und zufrieden!!!)

Mir hat gefallen, wie die verschiedenen Tempowechsel erarbeitet wurden. Ich selber habe da mit meinen Hunden etwas “geschludert” und bin sehr schnell auf hohes Tempo gegangen, um daraus z. B. das schnelle Steh, Sitz und Platz aus der Bewegung zu optimieren.

Falls es die Zeit doch ab und zu zulassen sollte den Longierkreis aufzubauen, werde ich wahrscheinlich auch etwas mehr Wert auf das wortlose Führen (Blickkontakte, Körpersprache) legen und möchte gerne erarbeiten, dass ich meine Hunde in den verschiedenen Gangarten longieren kann.

Unabhängig vom Longierseminar hatte sich am Sonntag Vormittag ganz unerwartet und kurzfristig die Chance auf ein Treffen mit Domi ergeben. Geplant war eigentlich die Übergabe der tollen Leinen von Angela, jedoch konnte sich Domi sogar etwas Zeit nehmen und einen Blick auf unsere Fußarbeit werfen. Auch wenn es nur eine halbe Stunde war, hat sie uns doch wahnsinnig viel gebracht. Viiiielen Dank, liebe Domi, dass das geklappt hat und du uns wieder eine Menge Tipps für unser weiteres Training mitgeben konntest!!!

Kimba – nicht nur Agi tabu, momentan auch Obedience gestrichen

Kaum sind wir aus dem Urlaub zurück und haben wieder Obedience trainiert, zeigt Kimba immer häufiger Schonhaltungen, meidet bestimmte Bewegungen, humpelt zwar nicht, aber läuft irgendwie nicht ganz “sauber”.

Da wir jetzt aber für ein bevorstehendes Obedience-Turnier unter anderem noch fleißig die Box und z. B. Distanzkontrolle trainieren müssten, das aber noch mehr zu Lasten von Kimba’s Knien gehen würde, habe ich nun endgültig beschlossen von einem Turnierstart Abstand zu nehmen. Gesundheit geht vor!

Wir werden Kimba also lieber gemächlich neben dem Fahrrad laufen lassen, mit ihr noch mehr abwechslungsreiche Spaziergänge unternehmen – dazu etwas Cavalettiarbeit und gezielte Übungen zum Muskelaufbau bzw. -erhalt – daran wird unsere Große sicherlich genauso viel Spaß haben, denn viel Spielen und Leckerchenbelohnungen werden garantiert nicht zu kurz komme :-)

“20 Beine auf 4 Rädern on Tour” und Agi-Ostercamp bei Rolf C. Franck

Nun ist er schon wieder rum, unser erster Wohnmobilurlaub in diesem Jahr 31.03.-6.04.2012). Den Einstieg in die kommende Urlaubssaison hätten wir uns etwas anders gewünscht, denn leider spielte das Wetter nicht so gut mit. Kalte Temperaturen ließen uns immer mal frösteln und wir waren froh, unsere Wintersachen dabei zu haben. Auch die Heizung in unserem Gefährt war wohl etwas überfordert aufgrund der Temperaturen um den Gefrierbereich und streikte ab und zu. Trotzdem haben wir mit unseren 4 Powernasen eine schöne Woche an verschiedenen reizvollen Orten verbracht und sind alle gesund und munter (ohne Erkältungsanzeichen) wieder heim gekommen.

Ein Highlight für mich waren die drei Nachmittage beim dreitägigen Agility-Ostercamp mit Rolf C. Franck (3.-5. April). Hier gab es natürlich kein Frieren, denn in den Parcours wurde uns auf einmal angenehm warm :-)    Super, weil vollgepackt mit vielen Grundsätzen, Ideen und Tipps, war auch der Theorieabend zum Thema Agility. Vielen Dank, Rolf – die drei Tage waren toll, haben viel Spaß gemacht und wir haben wirklich viel für unser Training hier zu Hause mitnehmen können.

Im Anschluss an diese drei Tage fuhren wir noch weiter zur Nordsee, die uns jedoch mit Ebbe, wohin das Auge blickte, nicht so vom Hocker riss. Da sind wir wohl zu sehr vom “schönen Meer und den tollen breiten Sandstränden” in Dänemark verwöhnt.

Nun werden wir erst mal unser Gefährt wieder fit machen (auch wenn nicht zu erwarten ist, dass es auf unserer nächsten Tour noch mal solche niedrigen Temperaturen geben wird, muss die Heizung natürlich trotzdem repariert werden)

und dann heißt es bald wieder: 20 Beine auf 4 Rädern on Tour”

Endlich mal wieder Fotos in der Sonne gemacht

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